Der „kCliManager“ kann die Konfigurationsdateien, Hardware-Infos und Statusinformationen etc. der Netzwerkkomponenten der unterstützten Hersteller interpretieren, analysieren und verarbeiten. Die Hardware-Infos und Statusinformationen können nur über die Online-Funktion des „kCliManagers“ von den Netzwerkkomponenten eingelesen werden. Die Konfigurationsdateien von den Netzkomponenten können wiederum online sowie offline (manuell) eingelesen bzw. erstellt werden. Liegen alle Informationen über die Netzkomponenten im „kCliManager” vor, dann kann infolge die Netzwerkanalyse im „kCliManager” erfolgen. Eine Analyse wird für das IP Routing, IP Verbindungen, MAC Adressen, Netzwerkvergleich, QOS, Konfigurationsanalyse, IP Syntax-Prüfung und vieles mehr durchgeführt.
Wie erwähnt steht die Online- und Offline-Funktion zur Verfügung. Betrachten wir erstmal die Online-Funktion. Wie kommen die Informationen der Netzwerkkomponenten in den „kCliManager“?
Damit der „kCliManager” auf die Netzwerkkomponenten zugreifen kann, müssen diese den Telnet Service (TCP Port 23) (demnächst auch SSH) bereitstellen und der „kCliManager” muss eine direkte IP Verbindung aufbauen können. Zudem muss ein Account für den „kCliManager” für die Zugriffe auf die Netzkomponenten vorliegen – Admin-Modus!
Vorbereitung
Sind diese Rahmenbedingungen gegeben, dann kann der „kCliManager” gestartet werden. Der „kCliManager” benötigt nun die folgenden Daten:
- Die IP Adresse der Netzwerkkomponente. Diese wird innerhalb des kCliManagers in der oberen linken Tabelle (Hostliste) hinterlegt, oder so wie es im weiteren Kapitel „Schnelleinstieg“ beschrieben ist. Die IP Adresse wird hinterlegt, indem in der Tabelle über das Kontextmenü ein neuer Host hinzugefügt wird. Ist der Hersteller der Netzwerkkomponente bekannt, dann kann der entsprechende Hersteller vorgewählt werden oder es kann die automatische Erkennung zum Einsatz kommen. Wichtig ist aber, dass der erste Host als bekannter Hersteller hinterlegt sein muß, denn nur dann kann auch die automatische Netzwerksuche funktionieren.
- Als weitere Information benötigt der „kCliManager” zum IP Host die Account-Daten. Diese werden über die Referenznummer „Account-Typ“ mit der rechts davon liegenden Tabelle verknüpft. In der Accountliste können 10 (0-9) unterschiedliche Accounts hinterlegt werden und somit kann der „kCliManager” parallel während der Online-Funktion Netzwerkkomponenten mit unterschiedlichen Accountdaten einlesen. Sollte kein gezielter Account-Typ angegeben werden, dann wird die Liste mit den Account-Daten nacheinander abgearbeitet, bis die Autorisierung positiv verlaufen sein sollte.
- Sind die Daten in den Tabellen Hostliste und Accounts hinterlegt, dann wird der Scannvorgang über „Start“ aktiviert oder über die Toolbar mit dem grünen Dreieck. Die Tabelle Hostliste wird nun abgearbeitet und anschliessend werden die Informationen in der Tabelle „Netzwerkdatenbank“ dargestellt.
Neben dieser manuellen Eingabe können auch CSV Dateien mit den Informationen für die Tabelle Hostliste importiert werden. Die Datei wird über das Kontextmenü „Hostliste öffnen“ importieren.
Das Dateiformat der CSV Datei ist wie folgt vorgesehen:
Am Anfang kann ein freier Text stehen und der Beginn der IP Hostliste wird mit dem Key-Wort “kHostliste” eingeleitet. Die Datei muß im Textformt gespeichert werden!
Pflichtparameter sind IP-Adresse, Account-Typ und Hersteller!
Innerhalb der Hostliste kann durch das Ausrufezeichen „!“ ein Kommentar eingefügt werden. Dieser Kommentar wird vom kCliManager nicht verarbeitet.
Zudem können Leerzeilen die Hostliste für den Anwender lesbarer machen.
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kHostliste
<IP-Adresse>;<frei>;<Account-Typ: 0 – 10>;<Hostname(optional)>;<Hersteller>;<frei>;
192.168.0.254;;0;Host1;cisco;;
192.168.0.252;;1;Host2;extrem;;
! Kommentarzeile …
10.1.1.1;;0;;ati;;
11.1.1.1;;1;;alcatel;;
Wann kann der Import von Hostdaten sinnvoll sein?
Wenn das automatische Einlesen der Netzwerktopologie nicht ganz möglich sein sollte, weil z.B. bestimmte Protokolle wie LLDP, CDP etc. abgeschaltet sein sollten. Oder auch wenn die IP Adressen der Systeme durch weitere Systemen schon vorliegen sollten.
Die Checkbox „Accounts sichern“ ermöglicht, dass die Accountdaten in der darüber liegenden Tabelle anschliessend mit in der Datenbank gesichert werden. Falls dieses nicht gewünscht sein sollte, ist das Häkchen nicht zu setzen. Das bedeutet aber, dass nach jeder erneuten Öffnung dieser Datenbank die Accountdaten manuell einzugeben sind, falls die Netzwerktopologie erneut eingelesen werden sollte.
Wenn diese Daten anschliessend als Datei gespeichert werden, ist diese Datei entsprechend verschlüsselt und optimiert. Ein separater Passwortschutz ist derzeit für die kCliManager Dateien nicht vorgesehen.



